Katharerland 2009

10 März 2010


Auf unserer Reise haben wir folgende Départements durchfahren:
Alpes-Maritimes, Var, Bouches-du-Rhône, Gard, Hérault, Aube und Pyrénées-Orientales.

Auf unserer Reise ins Katharerland machten wir einen ersten Zwischenstopp in Cagnes-sur-Mer:

Die Altstadt befindet sich auf einem Hügel und ist sehr malerisch.

Der nächste Tag führt uns nach Aix-en-Provence:

Der Cours Mirabeau - eine breite Platanenallee - ist die Prachtstraße von Aix mit vielen Geschäften und Restaurants.

Nahe von Aix-en-Provence ragt das Sainte-Victoire-Massiv empor:

Die charakteristische Silhouette der Montagne Sainte-Victoire wurde von Paul Cézanne auf mehreren Gemälden festgehalten.

Wir erreichen die Stadt Sète in der Region Languedoc-Roussillon:

Sète wird von mehreren Kanälen durchzogen und ist nur durch zwei schmale Sandstreifen mit dem Festland verbunden. Sehr malerisch ist der Alte Hafen (Vieux Port).

Vom 175 m hohen Mont St-Clair hat man eine herrliche Aussicht auf Sète.

Wir machen einen Abstecher ins Landesinnere, nach St-Thibery:

Die am Hérault liegende Mühle stammt aus dem 13. Jh.

Nahe der Mühle ragen noch Teile einer römischen Brücke in den Hérault.

Wir fahren die Schlucht (Gorges) des Hérault entlang:

Spektakulärer Blick von der Pont de Diable (Teufelsbrücke) in die Gorges d'Hérault.

Am Zusammenfluss von Verdus und Hérault liegt das malerische St-Guilhem-le-Désert:

Das Chorhaupt der im 11. Jahrhundert erbauten Abteikirche.

Wir fahren wieder Richtung Meer und erreichen den kleinen Ort Castelnau-de-Guers:

Der mittelalterliche Ort liegt auf einem Hügel ist ist schon von Weitem sichtbar.

Auf der Fahrt nach Port-Leucate setzen sinftflutartige Regenfälle ein:

Bei den Austernfischern von Port-Leucate kann man frische Austern sehr günstig einkaufen.

Eines der schönsten Orte an der französischen Mittelmeerkiste ist das kleine Städtchen Collioure:

Sehenswert sind: die Kirche Notre-Dame-des-Anges aus dem 17. Jh. Der ehemalige Leuchtturm wurde zu einem Glockenturm umgebaut. - Das Château Royal war von 1276 bis 1344 die Sommerresidenz der Könige von Mallorca. - Die malerischen Gassen mit den farbenfrohen Häuserfassaden.

Nordwestlich von Collioure liegt der kleine Ort Elne:

Der Kreuzgang der Cathédrale Ste-Eulalie-et-Ste-Julie stammt aus dem 12.-14. Jh.

Wanderung durch die Gorges de la Fou:

Die Schlucht ist bis zu 250 m tief und an der engsten Stelle nur ca. 80 cm breit.

Nahe der spanischen Grenze liegt der kleine, reizvolle Ort Prats-de-Mollo:

Die Kirche Saintes-Juste-et-Ruffine stammt aus dem 13. Jahrhundert. Das vom berühmten französischen Festungsbaumeister Vauban erbaute Fort Lagarde wurde im 17. Jh. errichtet.

Amelié-les-Bains-Palalda ist das südlichste Thermalbad Frankreichs:

Reizvoller Blick auf den mittelalterlichen Stadtteil Palalda.

Eine steil aufsteigende Straße führt über Serpentinen zur Prieuré (Priorat) de Serrabone:

Die Prioratskirche stammt aus dem 11./12. Jh. Im Inneren ist die außerordentlich reich ausgestattete Empore aus rosa Marmor sehenswert.

Das Katharerland

Der Begriff Katharer (die „Reinen“ – von griechisch: καθαρός / katharós = rein) steht für die Anhänger einer christlichen Glaubensbewegung vom 12. Jahrhundert bis zum 14. Jahrhundert, vornehmlich im Süden Frankreichs, aber auch in Italien, Spanien und Deutschland. Verbreitet ist auch die Bezeichnung Albigenser (gelegentlich auch: Albingenser) nach der südfranzösischen Stadt Albi, einer ehemaligen Katharerhochburg. Sie selbst nannten sich veri christiani („die wahren Christen“) oder boni homines bzw. Bonhommes („gute Menschen“). Gebräuchlich waren auch die Bezeichnungen Patarener bzw. Pateriner.Die Katharer wurden im Zuge des Albigenserkreuzzugs und weiterer Feldzüge sowie durch die Inquisition als Häretiker verfolgt und vernichtet (Wikipedia).

Auf dem 507 m hohen Gipfel des Força Real:

Von der Fernmeldeanlage aus hat man einen schönen Blick auf die Kapelle aus dem 17. Jh. und einen herrlichen Rundblick.

Ca. 20 km nördlich liegt die Katharerburg von Queribus:

Das Château de Queribus wurde im 11. Jh. auf einem 728 m hohen Felsen erbaut. Herrlicher Rundblick.

Zwischen den beiden Katharerburgen Queribus und Peyrepertuse liegt der kleine Ort Cucugnan:

Vom Château de Queribus hat man einen schönen Blick auf das reizvolle Dorf.

Nach wenigen Kilometern erreichen wir die mächtige Katharerburg von Peyrepertuse:

Die im 11. Jh. erbaute Burg hat eine Gesamtfläche von 7000 m² und ist somit die größte französische Festungsanlage der Katharer.

Von Ansignan aus machen wir eine kleine Wanderung zu einem Dolmen:

Der kleine Dolmen de la Rouyre bei Ansignan.


Blick auf Ansignan und Umgebung.


Der römische Aquädukt von Ansignan ist heute noch in Betrieb.

Wir besuchen das in 481 m Höhe gelegene Rennes-le-Château:

Sehenswert sind der Bibliotheksturm (Tour Magdala, siehe Foto), die Dorfkirche aus dem 11. Jh. und das Château d'Hautpoul.

15 km östlich von Rennes-le-Château steht das sehenswerte Château d'Arques:

Die heutige Burg wurde Ende 13. und Anfang 14. Jahrhundert erbaut.

Hoch über den kleinen Ort Termes thront eine Katharerburg:

Inmitten einer hügeligen Landschaft steht die Burgruine von Termes.

Wenige Kilometer östlich von Termes liegt der kleine Ort Villerouge-Termenes:

Die mitten im Dorf gelegene Burg stammt aus dem 12. Jh.

Wir besuchen die Abtei Sainte-Marie in Lagrasse:

Einen Spaziergang durch die kleinen Gassen des mittelalterlichen Ortes und eine Besichtigung der Abtei sollte man sich nicht entgehen lassen.

Hauptanziehungspunkt vieler Touristen ist natürlich die Festungsstadt Carcassonne:

Die ältesten Teile der Burgmauer stammen noch aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. und wurde von der Römern erbaut.

Kurzer Fotostopp beim reizvollen kleinen Ort Aragon:

Am höchsten Punkt des Dorfes steht die kleine Kirche Sainte-Marie aus dem 14. Jh.

Ca. 20 km nordwestlich von Carcassonne befindet sich die Abtei de Villelongue:

Von der im 12. Jahrhundert errichteten, ursprünglich 57 m langen Kirche stehen noch die Ostteile.

Beeindruckend ist der Blick auf Saissac mit seiner Burgruine:

Die Burg von Saissac wird 960 erstmals erwähnt.

Eine kleine Wanderung führt uns zu den 4 Burgen von Lastours:

Blick auf die Burgen Cabaret, Surdespine, Quertinheux und Tour Régine.

Eines der schönsten Dörfer des Départements Hérault ist zweifellos Minerve:

Der Ort entstand auf einem Felsen, der zwischen dem Fluss Brian und dem Canyon de la Cesse liegt.

Unsere letzte Station unserer Reise ins Katharerland ist der Cirque de Moureze:

Es lohnt sich eine Wanderung durch diese fantastische Felslandschaft.

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FRANKREICH erleben
Heft 26: März/April 2010



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