Morbihan (56)

20 Mai 2012




Fläche:
6823 km²
Hauptstadt: Vannes
Region: Bretagne
Einwohner: 643.873 (1999)

Homepage des Departements:
www.cg56.fr

SEHENSWÜRDIGKEITEN:

Pointe d'Arradon: Schöner Blick auf den Golf von Morbihan.

Île d'Arz: 3,5 km lange Insel im Golf von Morbihan. Mehrere Steindenkmäler.

Arzon: Malerischer Küstenort am Eingang zum Golf von Morbihan.

Auray: 10.911 Einwohner. Sehenswert sind die Promenade du Loch, das Stadtviertel St-Goustan und die Kirche St-Gildas. Es lohnt sich eine Schifffahrt in den Golf von Morbihan.

Chartreuse d'Auray: Das Kloster wurde 1968 durch einen Brand zerstört. Kirche, Grabkapelle und Mausoleum wurden restauriert.

Bangor (Belle-Ile): Der kleine Weiler besitzt 4 Windmühlenruinen aus dem 18. Jh. Vom Grand Phare (1835 erbauter Leuchtturm) schöner Blick.

Belle-Ile: Sie ist mit 84 km² die größte Insel der Bretagne und bietet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Von Quiberon aus mit dem Schiff zu erreichen.

Pointe du Bile: Schöner Blick auf zwei kleine Inseln und auf ockerfarbene Klippen.

Pointe de Bileric: Auf der Ile de Groix gelegen. Naturschutzgebiet.

Le Bono: Von der Brücke hat man einen schönen Blick auf das Dorf mit seinem Hafen und dem Fluss Bono.

Campénéac: Das Château de la Ville-Aubert stammt aus dem 15. Jh, das Château de La Touche-Larcher aus dem 16. Jh. und das Château de Quéjeau ebenfalls aus dem 16. Jh.

Pointe du Cardinal: Vom Hafen von Sauzon führt ein leichter Wanderweg zur Landspitze. Herrlicher Blick.

Carnac: Der Ort ist berühmt für seine Steinalleen mit mehr als 3000 vorzeitlichen Menhiren.


In Carnac stehen mehr als 3000 Menhire

Côte Sauvage (Belle-Ile): Außerordentlich reizvolle Küste. Vom Grand Phare herrlicher Rundblick.

Côte Sauvage (Halbinsel Quiberon): Grandiose Felsenküste mit herrlichen Felsformationen.


Die grandiose Côte Sauvage (wilde Küste) der Halbinsel Quiberon

Château de Crévy: Das Schloss wurde im 14. Jh. erbaut und später mehrmals verändert. Im Inneren ist ein Kostümmuseum untergebracht.

Rivière d'Étel: Die Bucht mit zahlreichen Inseln und Austernparks wird durch eine enge Passage mit dem Meer verbunden.

Le Faouët: Der reizvolle Ort besitzt eine eindrucksvolle Markthalle aus dem 16. Jh.

Cairn de Gavrinis: Der Fürstenhügel, eines der interessantesten vorgeschichtlichen Steindenkmäler der Bretagne, stammt wahrscheinlich aus dem 5. Jahrtausend v. Chr.

Grand-Champ: Das Manoir de Kerleguen stammt aus dem 15. Jh. Das Château de Penhoët aus dem 15. Jh. wurde im 18. Jh. wiederaufgebaut.

Les Grands Sables: Größter Strand auf Belle-Île. Reste der Befestigungsanlagen aus dem 17./18. Jh.

Île de Groix: Im Norden und Westen ist die Küste der Insel stark zerklüftet.

Guéhenno: Der schöne Kalvarienberg auf dem Friedhof bei der Kirche stammt aus dem 16. Jh.

Hennebont: 13.410 Einwohner (1999). Die Basilika Notre-Dame-de-Paradis mit mächtigem Glockenturm stammt aus dem 16. Jh. Das Broërec'h-Tor aus dem 13. Jh. ist ein Teil der Stadtmauer und diente früher als Gefängnis.

Île de Hœdic: Die reizvolle, kleine Insel besitzt zahlreiche Strände und ist mit dem Boot von Quiberon aus zu erreichen.

Île d'Houat: Im Dorf Houat stehen weißgetünchte, mit Blumen geschmückte Häuser. Zahlreiche Strände in geschützten Buchten. Zu erreichen mit dem Boot von Quiberon aus.

Île aux Moines: Mit 7 km Länge die größte Insel des Golfs von Morbihan. Reizvolles Dorf mit malerischen Gassen.


Die Mönchsinsel (Île aux Moines) im Golf von Morbihan

Josselin: Von der Ste-Croix-Brücke über dem Oust hat man einen schönen Blick auf das mächtige Schloss aus dem 16. Jh.


Das mächtige Schloss von Josselin aus dem 16. Jh.

Pointe de Kerdonis: Von der Landzunge, südöstlichste Stelle der Belle-Île, hat man schöne Blicke.

Domaine de Kerguéhennec: Das schöne klassizistische Schloss ist heute ein Zentrum für zeitgenössische Kunst.

Alignements de Kerlescan: Die Steinallee wird aus 540 Menhiren gebildet.

Alignements de Kermario: Auf einer Fläche von 1200 x 100 m stehen 982 Menhire in 10 Reihen.

Kernascléden: Die schöne gotische Kirche mit schlankem Glockenturm stammt aus dem 15. Jh.

Pointe de Kerpenhir: Herrlicher Blick auf die enge Passage zwischen dem Golf von Morbihan und dem offenen Meer.

Alignements de Kerzerho: Die Steinallee wird aus 1129 Menhiren in 10 Reihen gebildet.


Die Steinallee von Kerzerho besteht aus über 1000 Menhiren

Abbaye de Langonnet: Die Abtei wurde im 17./18. Jh. wiederaufgebaut und besitzt noch einen alten Kapitelsaal aus dem 13. Jh.

Forteresse de Largoët: Die eindrucksvollen Ruinen der Burg stammen aus dem 12.–15. Jh.

Locmaria: Das reizvolle, kleine Dorf auf der Ile de Groix mit seinen winkeligen Gassen besitzt einen kleinen Fischereihafen.

Locmariaquer: Der reizvolle Ort bietet gute Ausflugsmöglichkeiten mit dem Schiff im Golf von Morbihan. Nahe des Ortes bedeutende Megalithdenkmäler (Dolmen und Menhire).


Der reizvolle Ort Locmariaquer bietet viele Schiffsausflüge im Golf von Morbihan an

Le Logeo: Malerischer, kleiner Fischereihafen in einer geschützten Bucht im Golf von Morbihan.

Lorient: 59.224 Einwohner (1999). Den sehenswerten Fischerhafen von Keroman sollte man morgens besuchen, wenn die Fischer vom Meer zurückkehren.

Malestroit: Malerischer Ort mit reizvollen Stein- und Fachwerkhäusern. Der Place du Bouffay ist besonders sehenswert.

Dolmen de Mané-Croch: Eindrucksvolles Ganggrab mit seitlichen Grabkammern.

Tumulus de Mané-er-Hroech: Südlich von Locmariaquer befindet sich dieser Grabhügel, der unter dichtem Gestrüpp verborgen ist. Die Grabkammer erreicht man über eine Treppe mit 23 Stufen.

Dolmens de Mané-Kerioned: Gruppe von drei Ganggräbern. Auf den Tragsteinen des ersten Grabes sind verschiedene Zeichen eingraviert.

Alignements du Ménec: Auf einer Länge von ca. 1200 m und einer Breite von 100 m stehen in 11 Reihen insgesamt 1099 Menhire.

Montagnes Noires: Die höchste Erhebung ist der Roc de Toullaëron mit 326 m. Gute Wandermöglichkeiten.

Golfe de Morbihan: Das Binnenmeer ist mit zahlreichen Inseln übersät. Viele Schiffsausflüge führen in diese landschaftlich reizvolle Gegend. Einzig ein 1 km breiter Durchlass bei Port-Navalo führt ins offene Meer.


Landschaftlich reizvolle Küste im Golf von Morbihan

Noyal-Pontivy: Die Kirche stammt aus dem 15./16. Jh. Sehenswert sind auch die Kapellen Sainte-Noyale (15. Jh.) und Sainte-Barbe-de-Poulvern (16. Jh.).

Le Palais: Hauptstadt der Belle-Île. Die Zitadelle aus dem 16. Jh. wurde im 17. Jh. vom Festungsbaumeister Vauban vergrößert. Von der Festung hat man einen schönen Blick auf die Stadt.

Pen-Men: Von der äußersten Westspitze der Insel Groix bieten sich herrliche Blicke auf die Küste.

Fort de Penthièvre: Das Fort, das einst den Zugang zur Halbinsel Quiberon bewachte, wurde im 19. Jh. wiederaufgebaut.

Pointe du Percho: Von der Landspitze auf der Halbinsel Quiberon hat man einen herrlichen Blick auf die Côte Sauvage.

Dolmen des Pierres-Plates: Das Megalithgrab südwestlich von Locmariaquer besteht aus zwei durch einen langen Gang verbundenen Kammern. Interessante Ritzzeichnungen. Vorm Eingang steht ein Menhir.

Château du Plessis-Josso: Das Schloss liegt 15 km östlich von Vannes und wurde im 14./15. Jh. erbaut.

Ploërdut: Die ältesten Teile der Kirche stammen aus dem 13. Jh. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgestaltet. Das Château du Launay stammt aus dem 18. Jh. und ist heute ein Hotel.

Ploërmel: 7526 Einwohner (1999). Die Kirche St-Armel stammt aus dem 16. Jh. und besitzt herrliche Glasfenster. Der Ort besitzt noch einige schöne alte Häuser aus dem 16. Jh.

Pontivy: 13.501 Einwohner (1999). Die am Blavet gelegene Stadt besitzt einige schöne Fachwerkhäuser aus dem 16./17. Jh. Das Schloss stammt aus dem 15. Jh. Die Kirche Notre-Dame-de-Joie wurde im 16. JH. errichtet.

Aiguilles de Port-Coton: Im Südwesten der Insel Belle-Île ragen an der Steilküste mehrere Felsnadeln aus dem Meer.

Port-Donnant: Schöner Sandstrand im Westen der Insel Belle-Île, der von hohen Felsen eingerahmt wird.

Port-Goulphar: Einer der schönsten Küstenabschnitte der Insel Belle-Île. Der Hafen liegt in einer langen, schmalen Bucht.

Port-Kérel: Der schöne Sandstrand im Süden der Insel Belle-Île wird von Felsen eingefasst.

Port-Louis: Der alte Fischereihafen besitzt im Ortszentrum noch mehrere alte Häuser. Die Zitadelle wurde im 16. und 17. Jh. erbaut. Die Wehrmauer stammt aus dem 17. Jh.

Pointe des Poulains: Nördlichste Spitze der Insel Belle-Île. In der Nähe des Fort Sarah-Bernhardt lag das Haus der berühmten Schauspielerin. Ein Leuchtturm steht auf einer kleinen Insel. Herrliches Panorama.

Poul Fetan: Das Freilichtmuseum zeigt ein typisch bretonisches Dorf, wie es früher einmal war.


Poul Fetan zeigt ein typisch bretonisches Dorf aus früheren Zeiten

Priziac: Die ältesten Teile der Kirche stammen aus dem 12. Jh. Die kleine Wallfahrtskirche St-Nicolas stammt aus dem 16. Jh. und liegt etwas außerhalb des Ortes in einem einsamen Waldstück.

Quelven: Die schöne Kapelle Notre-Dame aus dem 15. Jh. besitzt an der Fassade reiche spätgotische Verzierung.

Questembert: Der reizvolle Ort besitzt noch schöne Granithäuser aus dem 16./17. Jh. Die Markthalle wurde im 16. Jh. erbaut und im 17. Jh. restauriert. Auf dem Friedhof steht die Kapelle St-Michel aus dem 16. Jh.

Presqu'île de Quiberon: Hauptanziehungspunkt der Halbinsel ist die Côte Sauvage (siehe weiter oben), eine wild zerklüftete Felsküste.


Die Halbinsel von Quiberon

La Roche-Bernard: Der malerische Ort besitzt einige reizvolle Gässchen mit Häusern aus dem 16./17. Jh. Das alte Rathaus wurde 1599 erbaut. Die Kapelle Notre-Dame wurde im 11. Jh. errichtet und im 16. und 19. Jh. verändert. Im Château des Basses-Fosses (16./17. Jh.) ist ein Schiffahrtsmuseum untergebracht.

Rochefort-en-Terre: Der kleine Ort in malerischer Lage liegt auf einem Felssporn zwischen zwei tiefen Tälern. Im Ortskern stehen noch einige alte Häuser aus dem 16./17. Jh. Die Kirche Notre-Dame-de-la-Tronchaye stammt aus dem 12./15./16. Jh. Die ältesten Teile des Schlosses stammen aus dem 12. Jh.

Dolmens de Rondossec: 8 km nordwestlich von Carnac, beim Ortsausgang von Plouharnel, befinden sich drei Grabkammern im Boden.

wird fortgesetzt!

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Heft 36: November/Dezember 2011



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