Gard (30)

Fläche: 5853 km²
Hauptstadt: Nîmes
Region: Languedoc-Roussillon
Einwohner: 623.125 (1999)
Homepage des Departements:
www.cg30.fr
SEHENSWÜRDIGKEITEN:
Aigues-Mortes: 6019 Einwohner (1999). Die Stadtmauer mit mehreren Rundtürmen ist noch erhalten.
Besonders schön der Tour de Constance. Die Kirche Notre-Dame-des-Sablons stammt aus dem 13. Jh.

Die Stadtmauer von Aigues-Mortes ist noch komplett erhalten
Aiguèze: Mittelalterliches Dorf an der Ardèche-Schlucht. Festung aus dem 14. Jh. Schöner Blick.
Alès: 41.054 Einwohner. Sehenswert sind die Cathédrale St-Jean-Baptiste und das Fort Vauban.
Col de l'Asclier: 905 m. Vom Pass herrlicher Rundblick.
Bagnols-sur-Cèze: 18.099 Einwohner. In der Rue Crémieux stehen noch einige schöne alte Häuser. Kirche aus dem 12. Jh.
Beaucaire: Das Château stammt aus dem 11. und 13. Jh. Die Kirche Notre-Dame-de-Pommiers wurde im 18. Jh. erbaut.

Beaucaire wird von seiner Burg aus dem 11./13. Jh. überragt
Belvédère de Bouzèdes: Der Aussichtspunkt liegt in 1235 m Höhe. Schöner Blick.
Abîme de Bramabiau: Sehenswerte unterirdische Schlucht, die sich der Fluss Bonheur hier gegraben hat.
Calvisson: Malerisches Winzerdorf, von Weinbergen umgeben.
Château de Castille: Eine Eibenallee führt zum Schloss aus dem 16. Jh.
Caveirac: Reizvoller Ort mit U-förmigem Schloss aus dem 17. Jh.
Corniche des Cévennes: Die malerische Höhenstraße führt von Florac nach St-Jean-du-Gard.
Porte des Cévennes: Bei Anduze bildet eine tiefen Schlucht den Eingang zu den Tälern des Gardon de St-Jean und des Gardon de Mialet.
Train à vapeur des Cévennes: Eine Dampflok verkehrt zwischen St-Jean-du-Gard und Anduze.
Gorges de la Cèze: Die malerische Schlucht verläuft zwischen Montclus und St-André-de-Roquepertuis.
Grotte de la Cocalière: Die Gänge der Tropfsteinhöhle sind insgesamt über 46 km lang.
Les Concluses: Der Aiguillon hat hier in den Kalkstein eine ca. 1 km lange Klamm gegraben.
Gorges de la Dourbie: Hoch über der Schlucht verläuft eine schmale, kurvenreiche Straße. Herrliche Ausblicke.
Phare de l'Espiguette: Der 27 m hohe Leuchtturm südlich von le Grau-du-Roi wurde 1869 erbaut.
Pont du Gard: Der fast 50 m hohe Aquädukt wurde im 1. Jh. n. Chr. erbaut und besteht aus drei Arkadenreihen mit 64 Rundbögen und ist eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges.

Der Aquädukt aus dem 1. Jh. n. Chr. ist noch gut erhalten
La Grau-du-Roi: Das Seebad besitzt einen malerischen, kleinen Fischereihafen.
Guidon du Bouquet: Über eine steile Straße kommt man zum schnabelförmigen Gipfel des Berges (629 m). Weiter Rundblick.
Parc ornithologique des Isles: Im Vogelpark kann man Hunderte Vögel aus der ganzen Welt bewundern.
Lussan: Das auf einem Hügel gelegene reizvolle Dorf besitzt noch Teile der Ringmauer und eine Burg mit vier runden Türmen aus dem 15. Jh.
Grotte de la Madeleine: Ein Rundweg führt durch 25 Räume. Sie zählt zu den schönsten Tropfsteinhöhlen Frankreichs.
Col du Minier: Von der Passhöhe in 1264 m hat man bei klarem Wetter weite Sicht bis zum Mittelmeer.
Montclus: Am Beginn der Cèze-Schlucht liegt der kleine, mittelalterliche Ort. Die Ruinen der Burg gehen bis auf das 12. Jh. zurück. Der Bergfried ist noch erhalten.
Nîmes: 144.600 Einwohner (2004). Die Arènes, das römische Amphitheater von Nîmes, hat ein Fassungsvermögen von 24.000 Sitzen und ist noch sehr gut erhalten. Das Maison Carrée, ein römischer Tempel, stammt aus dem 1. Jh. v. Chr. Der Tour Magne auf dem Mont Cavalier ist ein Überrest der Stadtmauer aus dem 15. Jh. v. Chr. Reizvolle Altstadt mit der Kathedrale Notre-Dame-et-Saint-Castor (älteste Teile der Kirche aus dem 11. Jh.).
Pont-Saint-Esprit: 9265 Einwohner (1999). Die Brücke über die Rhône ist 919 m lang und wurde im 13./14. Jh. erbaut und besteht aus 25 Bögen. Sehenswerte Altstadt mit der Kirche St-Saturnin (15. Jh.) und dem Priorat St-Pierre (12./13. Jh.). Die Zitadelle stammt aus dem 14. Jh.

Von der Rhône-Brücke hat man einen schönen Blick auf Pont-Saint-Esprit
Château de Portes: Die mittelalterliche Festung wurde im 12. Jh. erbaut.
Bambouseraie de Prafrance: Der 40 ha große Bambuspark wurde bereits 1855 gegründet.
Pont Saint-Nicolas: Südlich von Uzès führt eine Brücke aus dem 13. Jh. über den Gardon.
Château de Rousson: Das Schloss wird von vier Rundtürmen flankiert und wurde zwischen 1600 und 1615 erbaut.
Remoulins: Der reizvolle, kleine Ort besitzt noch Teile der Stadtbefestigung.
La Roque-sur-Cèze: Von der miitelalterlichen, zwölfbogigen Brücke über die Cèze bietet sich ein schöner Blick auf den reizvollen Ort. Die Festung stmmt aus dem 12. Jh.
St-Jean-du-Gard: In der Grand'Rue stehen mehrere Häuser aus dem 17. und 18. Jh. Der Uhrturm war Teil eines romanischen Klosters. Die malerische Brücke über den Gardon stammt aus dem 18. Jh. Sie wurde 1958 bei einem Hochwasser teilweise zerstört und wiederaufgebaut.
Grotte de Trabuc: Die größte Höhle der Cevennen war bereits im Neolithikum bewohnt, auch den Römern diente sie als Unterkunft. Eine Gruppe von einigen Zentimeter hohen Tropfsteinen bildet die bemerkenswerte Landschaft der "hunderttausend Soldaten" (Cent mille soldats).
Gorges du Trévezel: Zwischen dem Aigoual-Massiv und dem Dourbie-Tal verläuft die Trévezel-Schlucht, die an der engsten Stelle (Pas de l'Ase) nur 30 m breit ist.
Vézénobres: Der reizvolle Ort besitzt noch Reste seiner mittelalterlichen Vergangenheit: das Tor Sabran, eine Burgruine und einige Häuser aus dem 12.-15. Jh. Vom höchsten Punkt des Dorfes genießt man eine schöne Aussicht.
Le Vigan: Die reizvolle Kleinstadt in den Cevennen liegt am Zusammenfluss von Souls und Coudoulous. Alte Brücke aus dem 13. Jh. Die Promenade des Châtaigniers wird von mächtigen, alten Kastanienbäumen gesäumt.

