Hérault (34)

20 Mai 2012



Fläche: 6101 km²
Hauptstadt: Montpellier
Region: Languedoc-Roussillon
Einwohner: 896.441 (1999)

Homepage des Departements:
www.cg34.fr

SEHENSWÜRDIGKEITEN:

Agde: 20.066 Einwohner (1999). Mittelalterlicher Stadtkern, Château Laurens, Kathedrale (12. Jh.).

Balarluc-les-Bains: Das Thermalbad liegt am Ufer des Sees von Thau. Schöner Blick auf das beleuchtete Ufer von Sète.

Balarluc-le-Vieux: Auf einer Anhöhe über dem See gelegen, hat der Ort seinen kreisrunden Grundriss bewahrt.

La Baume-Auriol: 618 m. Es bietet sich ein herrlicher Blick auf den Cirque de Navacelles (siehe dort).

Beauquiniès: Von einer Brücke, die über die Vis führt, hat man einen schönen Blick auf den malerisch gelegenen kleinen Ort.

Béziers: 69.359 Einwohner (1999). Sehenswert ist die Cathédrale St-Nazaire wurde vom 13.–15. Jh. umgebaut. Außerdem sehenswert die Allée Paul-Riquet, die Kirche St. Aphrodise (11.–15. Jh.), das Hôtel de Ville (18. Jh.) und die Pont Vieux.


Béziers wird von seiner Kathedrale St-Nazaire überragt

Bouzigues: Kleiner, reizvoller Fischerei- und Austernhafen, am Bassin de Thau gelegen.

Brissac: Reizvoller, kleiner Ort, der von einer Burg aus dem 12. Jh./14. Jh. überragt wird.

Le Cap d'Agde: Beliebter Badeort mit schönem Sandstrand.

Capestang: Der reizvolle Ort wird von einem Schloss aus dem 15. Jh. überragt.

Mont Caroux: Der kahle Berg ist 1091 m hoch. Vom Gipfel bietet sich ein imposanter Rundblick.

Castries: Das imposante Schloss mit französischem Garten wurde 1565 erbaut und 1966 zum Kulturdenkmal ernannt.

Le Caylar: Das reizvolle Dorf mit seinen schönen alten Häusern wird von einem verwitterten Felsen überragt.


Der reizvolle, kleine Ort Le Caylar

Chapelle de Centeilles: Die Kapelle wurde im 13. Jh. erbaut. Sehenswerte Fresken aus dem 14./15. Jh.

Canyon de la Cesse: Die Cesse hat hier eine tiefe Schlucht gegraben.

Grotte de Clamouse: Einen Besuch der sehenswerten Tropfsteinhöhle, die am Beginn der Hérault-Schlucht liegt, sollte man sich nicht entgehen lassen.


Die Tropfsteinhöhle von Clamouse ist einen Besuch wert

Clermont-l'Hérault: Die reizvolle Kleinstadt besitzt eine schöne Wehrkirche aus dem 13. Jh. und eine Burgruine aus dem 12. Jh.

Grotte des Demoiselles: Die Höhle wurde 1770 entdeckt und ist eine der schönsten Frankreichs. Vielfältige, riesige Sinterbildungen. Überwältigend ist der als "Kathedrale" bezeichnete, 120 m lange, 80 m breite und 50 m hohe Saal.

Grotte de la Devèze: Im mittleren Teil der Höhle herrliche Sinterbildungen, am Ende des Saals ein versteinerter Wasserfall.

Château de Flaugergues: Das Ende 17. Jh. umgebaute Schloss erinnert durch seine schlichte Fassade an eine italienische Villa.

Écluses de Fonséranes: Interessante Schleusentreppe am Canal du Midi, die eine Höhe von 25 m überwindet.

Abbaye de Fontcaude: Sehenswerte Ruine der 1154 gegründeten Prämonstratenser-Abtei.

Frontignan: 19.130 Einwohner (1999). Im 14. Jh. wurde die Kirche St-Paul wiederaufgebaut. Vom Vorgängerbau aus dem 12. Jh. ist die Südwand erhalten.

Gorges de l'Hérault: Der Hérault hat hier eine schmale Schlucht in den Fels gegraben.


Turmruine in der Schlucht des Hérault

Gorges d'Héric: Die Schlucht gehört zu den bemerkenswertesten Naturschönheiten des Haut-Languedoc.


Ein leichter Wanderweg führt durch die Héric-Schlucht

Grotte de Labeil: Die in 700 m Höhe liegende, 700 m lange Höhle wurde früher für die Herstellung des Roquefort-Käses benutzt.

Lodève: 6905 Einwohner (1999). Die Kathedrale Saint-Fulcran stammt aus dem 14. Jh., der Kreuzgang wurde im 15./17. Jh. erbaut.

Loupian: Die Kapelle St-Hippolyte stammt aus dem 12. Jh., die Kirche Ste-Cécile aus dem 14. Jh. Burg aus dem 16. Jh.

Maguelone: Vom einstigen, auf einer Halbinsel gelegenen Ort ist nur die ehemalige Kathedrale aus dem 11. Jh. stehengeblieben.

Marseillan: Der Fischerort am Bassin de Thau besitzt einen malerischen Hafen und eine reizvolle Altstadt mit engen Gassen.

Mèze: Der reizvolle Ort ist für seine Muschelzucht bekannt. Der Hafen und die schmalen Gassen ziehen zahlreiche Touristen an. Die Kirche stammt aus dem 15. Jh.

Minerve: Der reizvolle Ort in überaus malerischer Lage liegt auf einem Felsvorsprung am Zusammenfluss von Cesse und Briant.


Minerve liegt in malerischer Lage am Zusammenfluss von Cesse und Briant

Montpellier: 225.211 Einwohner (1999). Für die reizvolle Altstadt mit ihren gewundenen, schmalen Straßen und den herrlichen Stadtpalais aus dem 17. und 18. Jh. sollte man sich Zeit nehmen. Die Porte de Peyrou wurde 1691 erbaut. Über dem Stadtviertel Les Arceaux entstand im 17. Jh. der Aquädukt St-Clément. Das Musée Fabré enthält eine der bedeutendsten öffentlichen Gemäldesammlungen Frankreichs. Die Promenade du Peyrou entstand im 17. Jh. Am Stadtrand liegen die Schlösser Flaugergues (17. Jh.), de la Mogère (18. Jh.), Château d'O (18. Jh.), de la Mosson (18. Jh.) und de l'Engarran (18. Jh.).

Mourèze: Das kleine, reizvolle Dorf am Rande des Felskessels wird von seiner Burg überragt.


Das reizvolle Dorf Mourèze wird von seiner Burg überragt

Cirque de Mourèze: Im Felskessel stehen viele bizarr geformte Dolomitfelsen, die Namen wie Sphinx, Grand Manitou und Demoiselle tragen. Die ruinenartig aussehenden Felsen hinterlassen einen großen Eindruck.


Die ruinenartig aussehenden Felsgebilde des Cirque de Mourèze

Cirque de Navacelles: Der Talkessel gehört zu den eindrucksvollsten Naturschönheiten Frankreichs. Ehemalige Flussschleife mit steil aufragenden Felswänden.


Der beeindruckende Talkessel von Navacelles

Olargues: Das reizvolle Dorf liegt am Fuße der Monts de l'Espinouse und wird von einem alten Turm überragt.

Col de l'Ourtigas: Vom Aussichtspunkt des 988 m hohen Passes herrlicher Blick auf die von Schluchten durchzogene Landschaft des Espinouse.

Palavas-les-Flots: Das reizvolle Fischerdorf besitzt noch einen malerischen, alten Ortsteil. In der Mitte des Étang du Levant erhebt sich ein im 18. Jh. wiederaufgebauter Turm, in dem das Musée Albert-Dubout (berühmter französischer Karikaturist) untergebracht ist.

Pégairolles-de-l'Escalette: Kleiner, malerischer Ort mit einer Burg aus dem 12. Jh.

Pézenas: 7443 Einwohner (1999). Es lohnt ein Rundgang durch die malerischen Gassen der Altstadt. Viele herrliche Stadtpalais: das Hôtel de Lacoste und das Hôtel de Graves stammen aus dem 16. Jh., das Hôtel d'Alfonce aus dem 17. Jh.

Mont St-Clair: Vom 175 m hohen Hügel hat man eine schöne Aussicht auf Sète und Umgebung. Sehenswert sind der Parc panoramique des Pierres Blanches und die Kapelle Notre-Dame-de-la-Salette.

Chapelle St-Étienne-d'Issensac: Nahe der romanischen Kapelle überspannt eine Brücke aus dem 12. Jh. den Hérault.

Abbaye St-Félix-de-Montceau: Auf einem Hügel steht die Ruine einer im 11. und 13. Jh. erbauten benediktinerabtei. Herrlicher Blick auf das Bassin du Thau.

St-Guilhem-le-Désert: Sehr malerischer, kleiner Ort am Kreuzungspunkt der Hérault- und der Verdus-Schlucht. Die Kirche stammt aus dem 11. Jh.

Pic St-Loup: Vom 658 m hohen Gipfel bietet sich ein herrlisches Panorama.

Château de St-Michel de Mourcairol: Die Burruine stammt aus dem 12. Jh., die Kapelle aus dem 10. Jh.

Prieuré St-Michel-de-Grandmont: Das Priorat wurde im 12. Jh. erbaut.

St-Pierre-de-Rhèdes: Die Kirche aus Sandstein wurde im 12. Jh. erbaut und ist vom Friedhof umgeben.

St-Pons-de-Thomières: Die Kirche des malerisch gelegenen Ortes stammt aus dem 12. Jh. Sie wurde in den folgenden Jahrhunderten mehrmals verändert.

Sète: 39.579 Einwohner (1999). Die Stadt liegt am Fuße des 175 m hohen Mont-Clair. Die Stadt liegt am Meer und am Bassin de Thau. Sie wird von mehreren Kanälen durchzogen und wird dadurch oft das "Klein-Venedig des Languedoc" genannt.


Sète, das "Klein-Venedig des Languedoc"

Bassin de Thau: Mit 8000 m² der größte Strandsee im Languedoc. Austern- und Miesmuschelzucht.

Abbaye de Valmagne: Die aus dem 12. Jh. stammende Zisterzienserabtei ist von Weingärten umgeben.


Die Abtei von Valmagne wurde im 12. Jh. erbaut

Gorges de la Vis: Malerische Schlucht südwestlich von Ganges.

Vissec: Der reizvolle Ort in karger Landschaft besteht aus zwei Ortsteilen, die auf verschiedenen Felsen thronen. Außerdem sehenswert der Cirque (Talkessel) de Vissec.

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Heft 36: November/Dezember 2011



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