Pyrénées-Orientales (66)

Fläche: 4115 km²
Hauptstadt: Perpignan
Region: Languedoc-Roussillon
Einwohner: 392.803 (1999)
Homepage des Departements:
www.cg66.fr
SEHENSWÜRDIGKEITEN:
Argelès-sur-Mer: Reizvoller Ort mit Kirche aus dem 14. Jh. Teile der Stadtbefestigung mit Türmen sind erhalten geblieben.
Arles-sur-Tech: Von der ehemaligen Abtei stehen noch die Kirche (11. Jh.) und der Glockenturm.
Amélie-les-Bains-Palalda: Der Ort besitzt drei Thermalbäder. Palalda ist ein reizvolles, mittelalterliches Dorf mit zum Teil sehr steilen Gassen.
Banyuls-sur-Mer: Südlichstes Seebad Frankreichs. Sehenswert ist das Aquarium.
Bélesta: Reizvolles Dorf, auf einem Felsen gelegen, mitten in den Weinbergen.
Fort de Bellegarde: Das mächtige Bauwerk in 420 m Höhe liegt an der spanischen Grenze und überragt den Ort Le Perthus. Es wurde im 17. Jh. erbaut. Von der Terrasse weiter Rundblick.
Château de Belpuig: Burgruine auf einem Felsen in herrlicher Lage. Weiter Rundblick.
Lac des Bouillouses: Stausee in 2070 m Höhe mit schönem Bergpanorama.
Grottes des Canalettes: Die Tropfsteinhöhle erstaunt durch die Vielfalt der Sinterbildungen. Auch werden im Höhleninneren Konzerte abgehalten.
Pic du Canigou: Sein 2784 m hoher Gipfel ist fast immer schneebedeckt.
Carol: Der reizvolle Weiler im tief eingeschnittenen Carol-Tal besitzt zwei alte Türme.

Der kleine Ort Carol mit seinen zwei alten Türmen
Castelnou: Befestigtes, kleines Dorf mit einer Burg aus dem 10. Jh., die im 19. Jh. umgebaut wurde.
Cerbère: Das malerische Seebad liegt in einer kleinen Bucht nahe der spanischen Grenze.
Céret: Die reizvolle Stadt besitzt eine schöne Altstadt. Die romanische Brücke "Pont du Diable" stammt aus dem 14. Jh. Es existieren noch zwei Stadttore aus dem 14. Jh: die Porte de France und die Porte d'Espagne. Die Kirche St-Pierre stammt aus dem 14./17. Jh.
Collioure: Der Chemin du Fauvisme führt zu den Orten, die von Matisse und Derain gemalt wurden. Die Kirche Notre-Dame-des-Anges wurde im 17. Jh. erbaut. In der Nähe der Kirche steil ansteigende, blumengeschmückte Gassen. Das massive Château Royal wurde an Stelle einer römischen Niederlassung erbaut.
Corneilla-de-Conflent: Die beachtenswerte dreischiffige Kirche Ste-Marie stammt aus dem 11. Jh.
Corsavy: Kleine Gassen durchziehen den reizvollen Ort in 800 m Höhe. Burgruine und Kirche aus dem 12. Jh.
Côte Vermeille: Die herrliche Felsküste reicht bis zur spanischen Grenze. Schöne Ausblicke hat man von der Höhenstraße.
Coustouges: Das reizvolle Bergdorf an der spanischen Grenze besitzt eine Wehrkirche aus dem 12. Jh.
Elne: Die sehenswerte Kathedrale stammt aus dem 11. Jh., der Kreuzgang wurde im 12. Jh. erbaut.
Eus: An der Spitze des reizvollen, in Terrassen angelegten Ortes steht eine Kirche aus dem 18. Jh. Von dort schöner Blick.
Gorges de la Fou: Die Schlucht ist 100 m tief und an einigen Stellen nur 3 m breit. Tosende Wasserfälle stürzen sich von einem Strudelloch ins andere.
Grau de Maury: Vom 432 m hohen Pass bietet sich ein herrlicher Rundblick. In der Nähe befindet sich das Château de Quéribus.
Ille-sur-Têt: Nahe dem Ort ragen die sehenswerten "Orgues" (Felssäulen) empor.

In Ille-sur-Têt betritt man eine Märchenwelt
La Llagonne: Die befestigte Kirche St-Vincent stammt aus dem 12. Jh., die Turmruine aus dem 13. Jh.
Llo: Das malerische Dorf liegt am Beginn der Sègre-Schlucht. Der Wachturm stammt aus dem 12. Jh., die Kirche wurde ebenfalls im 12. Jh. erbaut.
Tour Madeloc: Der Turm steht auf dem Gipfel eines 652 m hohen Berges. Herrliches Panorama.
Col de Mantet: Unzählige Kurven führen zur Passhöhe in 1751 m. An den steilen Hängen ragen ab und zu Granitfelsen auf. Herrliche Aussicht.
Marcevol: Nahe dem kleinen Winzerort steht auf einer Anhöhe in 560 m ein ehemaliges Priorat aus dem 12. Jh.
Marquixanes: Der reizvolle, befestigte Ort wird von seiner Kirche überragt.
Monastir-del Camp: Das alte Priorat besteht aus einer Kirche aus dem 11. Jh. und aus Klostergebäuden aus dem 13./14. Jh.
Vallée du Mondony: Das Tal liegt zwischen Amélie-les-Bains-Palalda und Montalba-d'Amélie. Bei Amélie die reizvolle Mondony-Schlucht.
Mont-Louis: Der reizvolle Ort liegt in 1600 m Höhe und besitzt eine im 17. Jh. von Vauban erbaute Festung.

Die von Vauban erbaute Festung in Mont-Louis
Montferrer: Die Kirche mit romanischem Glockenturm stammt aus dem 12. Jh. Links der Kirche steht eine Burgruine.
Château de Montmaur: Die Burg aus dem 11./12. Jh. wurde im 16./17. Jh. umgestaltet.
Mosset: Das auf einem Hügel gelegene reizvolle Dorf war einst befestigt.
Odeillo: Der reizvolle Ort besitzt den einzigen Solarschmelzofen der Welt. Odeillo ist auch Haltestelle der berühmten "Petit train jaune" (der "kleine gelbe Zug").
Olette: Der Ort bietet mit seinen hohen Häusern einen reizvollen Anblick. Die ältesten Teile der Kirche stammen aus dem 11. Jh. Burgruine aus dem 13. Jh.
Col de l'Ouillat: Von der Aussichtsterrasse des 936 m hohen Passes schöner Blick.
Col del Pam: Von der Passhöhe in 2005 m hat man eine schöne Aussicht.
Perpignan: 116.700 Einwohner (2004). Das Palais des Rois de Majorque wurde im 13. Jh. erbaut, das Palais de la Députation im 15. Jh. Das Rathaus stammt aus dem 14./17. Jh. Die Kathedrale St-Jean-Paptiste wurde im 14./16. Jh. errichtet. Mit dem Bau des Castillet, Wahrzeichen der Stadt, wurde 1483 begonnen.

Perpignan: Das Castillet, Wahrzeichen der Stadt

Perpignan: Das Palais des Rois de Majorque
Planes: Der kleine Ort besitzt eine interessante Kirche aus dem 11. Jh.
Port-Barcares: In diesem Ferienort ließ man 1967 das Passagierschiff "Lydia" absichtlich auf Sand laufen. An Bord befindet sich ein Casino.
Port-Vendres: Der reizvolle Ort liegt geschützt in einer Bucht und wurde im 17. Jh. zu einer Festung ausgebaut.
Prats-de-Mollo: Die Kirche Ste-Juste-et-Ste-Rufine stammt aus dem 17. Jh., ebenso das Fort Lagarde.
Col de Puymorens: Vom 1915 m hohen Pass genießt man eine herrliche Aussicht.
Py: Das kleine, reizvolle Dorf liegt in 1023 m Höhe.
Ras del Prat Cabrera: Von der Passhöhe in 1739 m bietet sich ein schöner Rundblick.
Cap Réderis: Das Kap liegt südlich von Banyuls-sur-Mer. Wunderschöner Blick auf die Bucht und das offene Meer.
St-Antoine-de-Galamus: In der Galamus-Schlucht erreicht man über einen Fußweg die an den Hang gebaute Eremitage. Sie wurde im 16. Jh. erbaut.
St-Martin-du-Canigou: Die im 11. Jh. gegründete Abtei wurde auf einem Felsen in 1094 m Höhe erbaut. Von einer Anhöhe aus hat man einen herrlichen Blick auf die gesamte Anlage.

Die Abtei von St-Martin-du-Canigou wurde im 11. Jh. gegründet
St-Michel-de-Cuxa: Die sehenswerte Abtei wurde im 10. Jh. erbaut und im 11. Jh. erweitert.

Die Abtei von St-Michel-de-Cuxa
St-Paul-de-Fenouillet: Die Kirche des reizvollen Ortes stammt aus dem 14. Jh. Nördlich des Ortes liegt die sehenswerte Galamus-Schlucht.
Ste-Léocadie: An der D 89, die zum Wintersportort Puigmal 2600 führt, steht in 1681 m Höhe eine Orientierungstafel. Von dort hat man einen herrlichen Rundblick.
Fort de Salses: Die sehenswerte Festung wurde im 15. Jh. und ist Frankreichs einziges spanisches Fort aus dem Mittelalter. Im 17. Jh. wurde die Anlage vom berühmten Festungsbaumeister Vauban umgebaut.

Das von den Spaniern im 15. Jh. erbaute Fort de Salses
Gorges du Sègre: Ab der Kirche von Llo kann man der Schlucht des Sègre mehrere Kilometer Richtung spanischer Grenze folgen.
Pont Séjourné: Der Blick auf den Viadukt ist besonders reizvoll, wenn sich auf ihm der gelbe Zug, der zwischen Villefranche und Bourg-Madame verkehrt, befindet.
Prieuré de Serrabone: Die nach außen hin schlichte Abtei aus dem 11./12. Jh. überrascht im Inneren mit ihrem herrlichen Skulpturenschmuck.
Chaos de Targasonne: Felsenmeer aus bizarr geformten Granitblöcken.
Tautavel: Der kleine Ort ist eine Hochburg der europäischen Frühgeschichte. Sehenswertes Museum.
Le Tech: Der kleine Ort liegt auf einem Felssporn am Zusammenfluss von Tech und Coumelade. 1940 wurde durch ein Unwetter der untere Teil des Dorfes dem Erdboden gleichgemacht.
Pic des Trois Termes: Vom 1129 m hohen Gipfel bietet sich ein herrliches Panorama.
Vernet-les-Bains: Der reizvolle Ort in malerischer Lage wird von seiner Kirche St-Saturnin aus dem 12. Jh. überragt.

Vernet-les-Bains wird von seiner Burg und der Kirche überragt
Villefranche-de-Conflent: Die ältesten Teile der noch vollständig erhaltenen Stadtmauer stammen aus dem 11. Jh. Im 12. Jh kamen 8 Türme und im 17. Jh. sechs Bastionen dazu. Das Fort-Liberia wurde im 17. Jh. vom berühmten Festungsbaumeister Vauban erbaut und überragt den Ort.

Villefranche-de-Conflent: Das alte Ortszentrum

Villefranche-de-Conflent: Die mächtige Stadtmauer
Vinça: Der befestigte Ort besitzt eine schöne, im Stil der südfranzösischen Gotik erbaute Kirche (18. Jh.).

