Vendée (85)

20 Mai 2012



Fläche: 6720 km²
Hauptstadt: La Roche-sur-Yon
Region: Pays de la Loire
Einwohner: 539.664 (1999)

Homepage des Departements:
www.cg85.fr

SEHENSWÜRDIGKEITEN:

Digue & Pointe de l'Aiguillon: Dieser Deich wurde von niederländischen Ingenieuren erbaut. Weite Aussicht.

l'Aiguillon-sur-Mer: Malerischer Ferienort an der Mündung des Flusses Lay. Bedeutendes Muschelzentrum.

Mont des Alouettes: 231 m hoch. Von ursprünglich sieben Mühlen stehen noch drei. Weiter Blick.

Angles: Die ehemalige Klosterkirche stammt aus dem 12. Jh.

Avrillé: 7 m hoher Menhir und drei Menhirgruppen. Château de la Guignardière.

Port du Bec: Kleiner Hafen im Sumpfgebiet der Vendée. Wegen seiner Holzstege wird er auch "Chinesischer Hafen" genannt.


Der Port du Bec mit seinen Holzstegen

Château de Bois-Tiffrais: Das Schloss aus dem 18. Jh. beherbergt heute das Musée de la France protestante de l'Ouest.

Le Boupère: Die Kirche aus dem 13. Jh. wurde im 15. Jh. befestigt.

Logis de la Chabotterie: Dieses Schloss wurde im 15. Jh. erbaut und im 17. und 18. Jh. stark verändert.

Prieuré de Chassay-Grammont: Das Priorat wurde im 12. Jh. gegründet.

Château de Commequers: Die Burg stammt aus dem 15. Jh. Auf Befehl von Richelieu wurde sie im 17. Jh. zerstört.


Die Burgruine von Commequiers

Les Essarts: Die Burg wurde im 12. Jh. an Stelle einer alten Festung aus dem 9. Jh. erbaut und im 15. Jh. umgebaut. Die Krypta der Kirche stammt aus dem 12. Jh.

Fontenay-le-Comte: 13.783 Einwohner (1999). Die Kirche Notre-Dame stammt aus dem 15./16. Jh., die Kirche St-Jean aus dem 15. Jh. Der ehemalige Bischofspalast wurde im 17. Jh. erbaut, das Schloss Terre-Neuve im 16. Jh.

Foussais-Payré: Der reizvolle Ort besitzt noch einige Renaissancehäuser. Die Markthalle stammt aus dem 17. Jh., die Kirche aus Granit wurde im 11. Jh. erbaut.

Passage du Gois: Der Straßendamm, der auf die Insel Noirmoutier führt, ist nur bei Ebbe befahrbar.


Die Passage du Gois bei Ebbe

Abbaye Notre-Dame de la Grainetière: Die Abtei stammt aus dem 12. Jh. und wurde in den  folgenden Jahrhunderten zweimal zerstört. Seit 1963 wird sie restauriert und seit 1979 wird sie wieder von Mönchen bewohnt.


Der verbliebene Kreuzgang der Abtei Grainetière in Les Herbiers

La Guérinière: Im Norden des Ortes auf der Insel Noirmoutier liegt der Port du Bonhomme mit einigen Hütten der Austernzüchter, im Süden ein Sandstrand mit einigen Mühlen.


Windmühle in La Guérinière

Château de la Guignardières: Das im Jahre 1555 begonnene und nie fertiggestellte Schloss wurde im 18. Jh. teilweise verändert.

L'Herbaudière: Reizvoller Fischereihafen auf der Insel Noirmoutier.


Der Hafen von L'Herbaudière

Maillé: Von diesem kleinen Ort aus kann man mit dem Boot die Kanäle des Marais Poitevin erkunden.

Maillezais: Von der alten Abtei St-Pierre aus dem 10. Jh. blieben beeindruckende Ruinen erhalten.


Die Kirchenruine der Abtei St-Pierre in Maillezais

Tour de Moricq: Der große Turm aus dem 15. Jh. steht heute einsam auf einer Wiese.

Mouchamps: Reizvoller Ort oberhalb des Petit-Lay-Tals. Das Logis de Colombier aus dem 16. Jh. ist sehenswert.

Mouilleron-en-Pareds: Geburtsort von Georges Clemenceau. Die Kirche St-Hilaire stammt aus dem 12. Jh.

Nieuil-sur-l'Autise: Die Abtei Saint-Vincent stammt aus dem 11. Jh. und wurde im 19. Jh. restauriert.

Île de Noirmoutier: Die Insel ist hauptsächlich für sein Meersalz bekannt. Seit 1971 führt eine Brücke auf die Insel. Bis dahin war die Passage du Gois die einzige Verbindung zur Insel. Dieser 4,5 km lange Straßendamm kann nur bei Ebbe befahren werden. Typisch für Noirmoutier sind die weißen Häuser der Dörfer.


Salzfelder auf der Insel Noirmoutier

Noirmoutier-en-l'Île: Hauptort der Insel Noirmoutier. Die Burg aus dem 15. Jh. ist von einer hohen Mauer umgeben. Die Kirche St-Philbert, ehemalige Klosterkirche der Benediktiner, ist im gotischen Stil gehalten.


Die Kirche St-Philbert von Noirmoutier-en-l'Île

Abbaye Notre-Dame-de-Lieu-Dieu: Die imposante Abtei  wurde 1190 von Richard Löwenherz gegründet und im Hundertjährigen Krieg zerstört und im 17. Jh. wiederaufgebaut.

Château du Parc-Soubise: Das von alten Eichen umgebene Schloss stammt aus dem 16./17. Jh.

Château de Pierre-Levée: Das reizvolle Schloss wurde im 18. Jh. erbaut.

La Pommeraie-sur-Sèvre: Die gotische Kirche wurde im 13. Jh. erbaut und besitzt im Inneren interessante Fresken aus dem 15. Jh.

Port-de-la-Meule: In diesem engen Küsteneinschnitt an der Côte Sauvage auf der Île d'Yeu lagern die Langusten- und Hummerfischer und legen hier ihre Reusen aus.

Port-Joinville: Der Ort auf der Île d'Yeu ist einer der bedeutendsten Fischereihäfen Frankreichs für den Thunfischfang. Bei der Ankunft mit dem Schiff hat man einen reizvollen Blick auf den Hafen.

Pouzauges: Ruinen der Festung aus dem 12. Jh. Die ältesten Teile der Kirche St-Jacques stammen aus dem 11. Jh.

Puy Crapaud: Vom 240 m hohen Gipfel bietet sich ein herrlicher Rundblick.

Le Puy du Fou: Der sehenswerte Freizeitpark zeigt das Leben der Wikinger, eine mittelalterliche Stadt, ein Dorf aus dem 18. Jh. und einen Marktflecken von 1900. Am Burgturm kann man eine Ritterschlacht hautnah miterleben.
Im römischen Theater gibt es Gladiatorenkämpfe.


Le Puy du Fou: das mittelalterliche Dorf . . .


. . . und ein Wagenrennen im römischen Theater

La Roche-sur-Yon: 50.800 Einwohner (2004). Die Stadt wurde von Napoleon I. gegründet und hat die Form eines unregelmäßigen Fünfecks mit schnurgeraden Straßen. Der Place Napoléon wurde als Exerzierplatz angelegt. In der Mitte steht eine Reiterstatue von Napoleon. In der Stadt befindet sich eines der bedeutendsten Gestüte Frankreichs.

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Heft 36: November/Dezember 2011



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