Bouches-du-Rhône (13)

Fläche: 5087 km²
Hauptstadt: Marseille
Region: Provence-Alpes-Côte d'Azur
Einwohner: 1,835.719 (1999)
Homepage des Departements:
www.cg13.fr
SEHENSWÜRDIGKEITEN:
Aix-en-Provence: 137.067 Einwohner. Sehenswerte Altstadt. Die Prachtmeile Cours Mirabeau ist berühmt für ihre Einkaufsmöglichkeiten. Im Mazarin-Viertel herrliche Adelspaläste. Mit dem Bau der Kathedrale St-Sauveur wurde im 5. Jh. begonnen. Der Tour de l'Horloge wurde um 1510 erbaut.
Jardins d'Albertas: 1751 vom Marquis d'Albertas geschaffener, schöner Park.
Allauch: 19.042 Einwohner: Von der Esplanade des Moulins schöne Aussicht. Die Chapelle Notre-Dame-de-Château stammt aus dem 11. Jh.
Les Alpilles: Sehr schönes, stark zerklüftetes Kalksteingebirge mit einer Höhe von 300–400 m.

Les Alpilles, ein stark zerklüftetes Kalksteingebirge
Aqueduc de Roquefavour: Drei Stockwerke hoch (83 m) und 375 m lang.
Arles: 50.467 Einwohner (1999). Sehenswert sind die Arena und das Theater antique aus dem 1. Jh., das Kloster St-Trophime, das Hôtel de ville (17. Jh.), der Place du Forum, und das Palais Constantin (Thermes).

Das Amphitheater in Arles entstand wahrscheinlich im 1. Jh.
Musée des Arômes et du Parfum: Das ehemalige Gut der Mönche von St-Michel-de-Frigolet wurde zum Parfummuseum umgebaut.
Aubagne: 42.681 Einwohner (1999). Sehenswerte Altstadt. Geburtsort von Marcel Pagnol.
Aupiho (Opiès): Mit 493 m die höchste Erhebung der Alpilles.
Auriol: Ruinen eines alten Schlosses, Überreste der Befestigung, Uhrturm aus dem 16. Jh.
Aurons: Reizvoller kleiner Ort nahe Salon-de-Provence. Ruinen einer mittelalterlichen Burg.
Château d'Avignon: Ein im 18. Jh. im klassizistischen Stil erbautes Schloss.
Aqueducs de Barbegal: Bedeutende Ruinen zweier römischer Wasserleitungen.

Neben der Straße liegen Ruinen zweier bedeutender römischer Wasserleitungen
Château de la Barben: Die mittelalterliche Burg wurd im 14. und 17. Jh. erweitert und im 19. Jh. restauriert. Von der Terrasse schöner Blick.
Barbentane: Reizvolles Dorf mit einem Schloss, zwei Stadttoren, dem ehemaligen Rathaus mit Renaissance-Eckturm und einen Wehrturm (14. Jh.). Die Kirche stammt aus dem 12. Jh.
Les Baux-de-Provence: Der Ort liegt am Südhang der Alpilles und wird von seiner Burgruine beherrscht, die flächenmäßig eine der größten Frankreichs ist.
Les Baux-de-Provence liegt am Südhang der Alpilles
Étang de Berre: 15.000 ha großer Salzsee.
Berre-l'Étang: Sehenswerte Kapelle Notre-Dame-de-Caderot mit schönem Hochaltar (16. Jh.).
Boulbon: Der kleine Ort wird von einer Burgruine überragt. Die romanische Kapelle St-Marcellin stammt aus dem 11. Jh.
Les Calanques: Zwischen Marseille und Cassis erstreckt sich auf ca. 20 km das Calanques-Massiv aus schneeweißem Kalkstein mit seinen traumhaft schönen Buchten und dem 565 m hohen Mont Puget.


Die Küste der Calanques aus schneeweißem Kalkstein
Grottes de Calès: Über den ehemaligen Höhlenwohnungen erhebt sich eine Burgruine.
La Camargue: Herrlicher Naturpark mit vielen Salzseen, in denen Flamingos nach Nahrung suchen. Berühmt sind auch die frei lebenden weißen Camargue-Pferde.

Flamingos in der Camargue
Cap Canaille: Mit 416 m Höhe sind die Soubeyran-Klippen die höchsten Europas. Herrlicher Blick auf das Puget-Massiv und die Küste.
Cassis: Malerischer Badeort in reizvoller Lage. Es sind noch Teile einer Burg aus dem 12. Jh. erhalten. Äußerst empfehlenswert ist ein Ausflug mit dem Schiff zu den Calanques, den tief zerklüfteten, weißen Felsenbuchten (siehe oben).

Der malerische Hafen von Cassis
Panorama de la Caume: Auf 387 m Höhe bietet sich ein schöner Blick auf die Alpilles.
Ceyreste: Der malerische Ort besitzt noch Reste der mittelalterlichen Stadtmauer sowie eine romanische Kirche.
Château-Bas: Im Park des malerischen Weinguts (16.18. Jh.) befinden sich die Ruinen eines römischen Tempels (ca. 1. Jh. v. Chr.).
Châteaunaeuf-les-Martigues: 11.365 Einwohner (1999). Reizvoller Ort 10 km östlich von Martigues mit romanischer Kapelle aus dem 11. Jh.
Châteaurenard: 13.058 Einwohner (1999). Von der im 12. und 15. Jh. erbauten Burg sind noch zwei Türme erhalten, die durch einen Wehrgang verbunden sind.
La Ciotat: 31.583 Einwohner (1999). Reizvolles Seebad mit malerischem, alten Hafen. Die Kirche Notre-Dame-de-l'Assomption stammt aus dem 17. Jh. Empfehlenswert ist ein Schiffsausflug auf die kleine Ile Verte mit dem alten Fort. Am Cap de l'Aigle zwei herrliche Buchten: Calanque du Mugel und Calanque de Figuerolles. Bei der Chapelle Notre-Dame-de-la-Garde genießt man eine herrliche Aussicht über die ganze Bucht.
Corniche des Crêtes: Die malerische Küstenstraße verbindet Cassis mit La Ciotat und führt an einer eindrucksvollen Steilküste entlang.
Cornillon-Confoux: Der reizvolle Ort besitzt eine romanische Kirche aus dem 12. Jh. Das Gemeindeamt ist in einem ehemaligen Schloss aus dem 12. Jh. untergebracht. Das Schloss von Confoux wurde im 13. Jh. erbaut.
Cap Couronne: Vom felsigen Kap mit dem Leuchtturm hat man eine schöne Sicht.

Das felsige Cap Couronne
Croix-de-Provence: Vom Kreuz in 945 m Höhe hat man einen herrlichen Rundblick.
Moulin de Daudet: In dieser Windmühle südlich von Fontvieille schrieb angeblich der Schriftsteller Alphonse Daudet seine berühmten "Briefe aus meiner Mühle".

Die reizvolle Daudet-Windmühle
Éguilles: Das Schloss (17. Jh.) des reizvollen Ortes beherbergt heute das Gemeindeamt.
Col de l'Espigoulier: Von der Passhöhe in 728 m hat man schöne Ausblicke.
L'Estaque: Der malerische Ort war früher bei den Malern wie Cézanne, Renoir, Braque beliebt.
Eygalières: Der reizvolle Ort liegt auf einem Hügel, auf dessen Spitze ein alter Turm steht. Die Kirche wurde im 12. Jh. erbaut.
Phare de Faraman: Der 38,70 m hohe Leuchtturm wurde 1892 errichtet und 1947 und 1950 restauriert.
Pont Flavien: Die alte Römerbrücke, die en Touloubre überspannt, wurde Anfang des 1. Jh. n. Chr. erbaut.
Fos-sur-Mer: 14.007 Einwohner (1999). Das alte Dorf auf einem Felsplateau besitzt Reste einer Burg aus dem 14. Jh. Schöner Blick auf den Golf de Fos.
Phare de la Gacholle: Vom Leuchtturm aus kann man riesige Flamingo-Kolonien beobachten.
Gémenos: Der reizvolle Ort ist beliebtes Ausflugsziel der Marseiller Bevölkerung. Im Schloss aus dem 17. Jh. ist das Rathaus untergebracht.
Château d'If: Auf einer felsigen Insel 2 km südwestlich vom Marseiller Hafen steht die im 16. Jh. erbaute Festung, die früher als Gefängnis diente.
Istres: 38.983 Einwohner (1999). Reizvolle, provenzalische Altstadt. Die Porte d'Arles stammt aus dem 18. Jh. Die Kirche wurde im 13. Jh. erbaut.
Lamanon: Das schöne Schloss stammt aus dem 17. Jh. Oberhalb des Schlossparks befinden sich die Grottes de Calès, die bis zum 15. Jh. bewohnt waren. Die Kapelle St-Denis wurde im 12. Jh. erbaut.
Lambesc: 7595 Einwohner (1999). Reizvoller Ort mit provencalischem Flair. Der Glockenturm der Kirche Notre-Dame-de-l'Assomption (18. Jh.) stammt aus dem 14. Jh. Das Stadttor wurde im 16. Jh. zu einem Uhrturm umgebaut.
Lançon-de-Provence: Die reizvolle Stadt wird von ihrer Ruine der Festung aus dem 12. Jh. überragt. Die Kapelle St-Cyr stammt aus dem 11. Jh.
Lavéra: Auf einer Landzunge beim Ölhafen am Golfe de Fos steht das Fort de Bouc aus dem 13. Jh., das im 17. Jh. vom berühmten Festungsbaumeister Vauban im 17. Jh. erweitert wurde.
Madrague-de-Gignac: Der reizvoll gelegene Ort besitzt malerische, kleine Buchten.
Ile Maire: Die kleine kahle Insel ist dem Cap Croisette im Süden von Marseille vorgelagert.
Marignane: 34.016 Einwohner (1999). In der reizvollen Stadt sind sehenswert: die romanische Kirche St. Nicolas und das mittelalterliche Château des Covet, das im 17. Jh. umgebaut wurde.
Marseille: 797.491 Einwohner (1999). Sehenswert sind der alte Hafen, die Basilika St-Victor (13./14. Jh.), die Basilika Notre-Dame-de-la-Garde (19. Jh.), das Rathaus (17. Jh.), das Palais Longchamp aus dem 19. Jh. und das Château d'If (siehe dort).

Die Cathédrale de la Major in Marseille
Martigues: 43.579 Einwohner (1999). Die reizvolle Stadt liegt am Étang de Berre und ist durch den Caronte-Kanal mit dem Meer verbunden. Malerische Altstadt. Die Kirche Ste-Madeleine-de-l'Île stammt aus dem 17. Jh.

Der "Malerwinkel" von Martigues
Meyrargues: Der reizvolle Ort wird von seinem Schloss (heute ein Hotel) aus dem 17. Jh überragt.
Miramas: 22.520 Einwohner (1999). Der alte Ortsteil Miramas-le-Vieux wird von seiner Stadtmauer umschlossen. Die Burg stammt aus dem 13. Jh., die Kirche aus dem 15. Jh.
Mollégès: Das reizvolle Dorf besitzt schöne alte Häuser und eine romanische Friedhofskapelle.
Abbaye de Montmajour: Die Benediktinerabtei wurde im 10. Jh. gegründet. Die Kirche Notre-Dame und der Kreuzgang stammen größtenteils aus dem 12. Jh. Vom Tour de l'Abbé (14. Jh.) hat man einen herrlichen Rundblick.

Die Abtei von Montmajour wurde im 10. Jh. gegründet
Morgiou: Malerischer Hafen in den Calanques mit einigen Fischerhütten und Ruinen einer Festung aus dem 17. Jh.

Der malerische Hafen von Morgiou in den Calanques
Niolon: Der kleine Ort liegt malerisch in der gleichnamigen, felsigen Bucht. Besonders Taucher kommen hier auf ihre Kosten.
Noves: Die reizvolle Kleinstadt besitzt noch Teile der Stadtmauer mit zwei Stadttoren. Romanische Kirche aus dem 12. Jh.
Orgon: Die Kirche des reizvollen Ortes wurde im 14. Jh. erbaut und die Seitenkapellen im 17. Jh. angefügt. Sehenswert ist auch die Kapelle Notre-Dame-de-Beauregard aus dem 17. Jh. Überreste der alten Stadtmauer mit einem Tor aus dem 14. Jh.
Pélissanne: 8580 Einwohner (1999). Der reizvolle Ort besitzt einen schönen Wachturm aus dem 15. Jh.
Peynier: Das Renaissance-Schloss stammt aus dem 17. Jh. Die Kirche St-Julien wurde im 13. Jh. erbaut. Die Kapelle Saint-Pierre entstand im 11. Jh.
Peyrolles-en-Provence: Das Château du Roi René aus dem 15. Jh. wurde im 17. Jh. umgebaut. Die Kirche Saint-Pierre aus dem 12. Jh. wurde im 15. und 17. Jh. mehrfach umgebaut. Die Kapelle Saint-Sépulcre stammt aus dem 12. Jh.
Château de la Pioline: Das Herrenhaus südwestlich von Aix-en-Provence stammt aus dem 16. Jh. Im 17. und 18. Jh. wurde der Bau vergrößert.
Parc ornithologique du Pont de Gau: Der 60 ha große Vogelpark liegt in der Camargue, nördlich von Ste-Maries-de-la-Mer. Hier kann man Flamingos, Austernfischer, Fischreiher usw. in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.
Pont Flavien: Die sehenswerte Brücke südöstlich von Miramas wurde im 1. Jh. n. Chr. von den Römern erbaut. Die Triumphbögen an den Enden der Brücke wurden im 18. Jh. restauriert.
Port-de-Bouc: Der Hafen wird durch ein vom berühmten Festungsbaumeister Vauban errichtetes Fort aus dem 17. Jh. geschützt. Ein Turm aus dem 12. Jh. wurde zu einem Leuchtturm umgebaut.
La Roque-d'Anthéron: Das Château Florans in der Ortsmitte wurde im 16./17. Jh. erbaut.
Aqueduc de Roquefavour: Westlich von Aix-en-Provence steht dieser beeindruckende, dreistöckige Aquädukt. Er wurde 1842-47 erbaut und ist 375 m lang und 83 m hoch.
wird fortgesetzt!

