Vaucluse (84)

Fläche: 3567 km²
Hauptstadt: Avignon
Region: Provence-Alpes-Côte d'Azur
Einwohner: 499.685 (1999)
Homepage des Departements:
www.vaucluse.fr
SEHENSWÜRDIGKEITEN:
Plateau d'Albion: Stark zerklüftetes Kalkstein-Plateau.
Ansouis: Der kleine Ort besitzt ein Château aus dem 12. Jh. und eine Kirche aus dem 13. Jh.
Apt: 11.488 Einwohner. Die Kathedrale stammt aus dem 11./12. Jh.
Aubignan: Der Weinbauort besitzt noch Reste der alten Stadtmauer mit Uhrturm.
Aurel: Reizvoller kleiner Ort mit Überresten der Befestigung und Kirche aus dem 12. Jh.
Avignon: 85.937 Einwohner (1999). Sehenswert sind der Palais des Papes (Papstpalast, 14. Jh.), der Place du Palais, das Petit Palais, die Cathédrale Notre-Dame-des-Doms (12. Jh.), die Pont (Brücke) St-Bénézet, die Stadtmauer und die Altstadt.

Der Papstpalast von Avignon . . .

. . . und die Brücke Saint-Bénézet
Le Barroux: Reizvoller Ort mit abschüssigen Gassen. Château aus dem 12. Jh.
Le Beaucet: Reizvoller, kleiner Ort mit Ruinen einer Burg aus dem 11./12. Jh. Die Kirche stammt aus dem 12. Jh.
Bédoin: Kleiner Ort mit malerischen Straßen und Gassen. Sehenswert die klassizistische Kirche des Baux-de-Bédoin und die Kapelle de la Madeleine aus dem 12. Jh.
Bolléne: 14.107 Einwohner (1999). Die Collégiale St-Martin stammt aus dem 12.–15. Jh. Schöne alte Häuser prägen die Altstadt.
Bonnieux: Reizvoller, kleiner Ort. Schöne alte Kirche aus dem 12. Jh. Reste der Stadtmauer mit Türmen aus dem 13. Jh.
Chartreuse de Bonpas: Das Kloster und die Kirche stammen aus dem 13. Jh. Der Kapitelsaal entstand im 17. Jh.
Village des Bories: Ein Dorf aus 20 restaurierten Bories (Steinhütten), 200 bis 500 Jahre alt und bis ins 19. Jh. bewohnt.

Die Steinhütten waren bis ins 19. Jh. bewohnt
Brantes: Reizvolles, typisch provenzalisches Dorf, auf einem Berghang gelegen, mit malerischen Gassen und alten Häusern. Vom Schloss hat man einen herrlichen Panoramablick. Die Kirche stammt aus dem 17. Jh.
Fort de Buoux: Auf einem Felsen, der seit Menschengedenken immer befestigt war, erheben sich die Ruinen der Festung.
Cabrières-d'Avignon: Typisches provencalisches Dorf mit einem Château aus dem 13. Jh.
Cadenet: Der malerische Ort besitzt eine Burgruine aus dem 11. Jh. und eine sehenswerte Kirche (14. Jh.), die im 16./17. Jh. verändert wurde.
Caderousse: Reizvoller, kleiner Ort, südwestlich von Orange gelegen. Sehenswert sind die Kirche St-Michel und die Kapelle St-Martin aus dem 11. Jh.
Camaret-sur-Aigues: Kapelle Notre Dame d'Aubune (9./10. Jh.) und zwei sehenswerte mittelalterliche Tore.
Gorges d'Oppedette: Eindrucksvolle, 25 km lange Schlucht; bis zu 120 m tief.
Caromb: Reizvoller, befestigter Winzerort mit Kirche aus dem 14. Jh.
Carpentras: 26.084 Einwohner (1999). Die Kathedrale wurde von 1405 bis 1519 erbaut. Die Porte d'Orange ist einziges Überbleibsel der Stadtmauer. Das Château de la Roseraie stammt aus dem 19. Jh. Das Hôtel-Dieu wurde im 18. Jh. erbaut.
Caseneuve: Die reizvolle, mittelalterliche Stadt besitzt eine schöne Burg aus dem 10./12. Jh.
Castellet: Der reizvolle, kleine Ort besitzt eine Kirche aus dem 11. Jh. und Häuser aus dem 13. Jh.
Cavaillon: 24.572 Einwohner (1999). Die liebenswerte Stadt besitzt eine Kathedrale aus dem 12. Jh., einen römischen Triumphbogen und eine 1772 erbaute Synagoge.
Châteauneuf-du-Pape: Von der im 14. Jh. errichteten Festung der Päpste sind noch Ruinen erhalten. Herrlicher Blick über das Rhônetal. Der Ort ist in erster Linie für seine ausgezeichneten Weine bekannt.
Colorado de Rustrel: Bizarre Felsformationen in den weitläufigen Ockersteinbrüchen.
Courthézon: Der reizvolle Weinort hat noch teilweise seine Befestigungsanlage erhalten.
Crestet: Das reizvolle mittelalterliche Dorf besitzt eine Burg aus dem 12. Jh.
Crillon-le-Brave: Das Schloss aus dem 15. Jh. wurde mehrmals umgebaut. In der romanischen Kapelle sehenswerte Fresken aus dem 13. und 14. Jh.
Cucuron: Der reizvolle Ort besitzt eine sehenswerte, alte Olivenölmühle, die sich in einer Grotte in der Stadtmauer befindet.
Dentelles de Montmirail: Aus mehreren kleinen Bergkämmen bestehende Felsenlandschaft. Höchste Erhebung ist die Crête de St-Amand (734 m).
Flassan: Reizvoller Ort mit ockerfarbenen Häusern und mit malerischen, typisch provenzalischen Platz.
Fontaine-de-Vaucluse: Die Karstquelle der Sorgue ist eines der beliebesten Naturdenkmäler Frankreichs. Über dem reizvollen Ort thront eine Burgruine.
Gordes: Der malerisch auf einem Hügel gelegene Ort wird von seinem Schloss aus dem 16. Jh. überragt. Reizvoll ist ein Bummel durch die gepflasterten Gassen.

Das reizvolle Gordes wird von seinem Schloss überragt
Grambois: Der kleine, reizvolle Ort besitzt eine interessante romanische Kirche, deren Fundamente aus dem 11. Jh. stammen.
L'Isle-sur-la-Sorgue: 16.968 Einwohner (1999). Zahlreiche Kanäle mit 6 noch erhaltenen Wasserrädern durchfließen die Stadt. Die Kirche Notre-Dame-des-Anges stammt aus dem 17. Jh. Sehenswert ist auch das Hôtel Donadeï de Campredon aus dem 18. Jh.
Château de Javon: Das Schloss stammt aus dem 16. Jh. und wurde vom Maler Paul Vayson (1842–1911) restauriert.
Lacoste: Die Kirche des reizvollen Bergdorfs stammt aus dem 12. Jh. Das mächtige Schloss des Marquis de Sade aus dem 17. Jh. wurde teilweise restauriert.
Lauris: Der malerische Ort besitzt noch schöne alte Häuser aus dem 16., 17. und 18. Jh. Das Schloss wurde im 18. Jh. erbaut.
Lourmarin: Der reizvolle Ort wird vom Schloss, dessen älteste Teile aus dem 15. Jh. stammen, überragt. Auf dem Friedhof befindet sich das Grab von Albert Camus.
Montagne de Luberon: Der höchste Gipfel der Bergkette zwischen Alpen und Mittelmeer ist der Mourre Negre mit 1125 m. Gute Wandermöglichkeiten in abwechslungsreicher Landschaft.
Malaucène: Der reizvolle Ort besitzt eine befestigte Kirche aus dem 14. Jh., die einst Teil der Stadtmauer war. Zwei Stadtore sind noch erhalten. Der Uhrturm stammt aus dem 16. Jh.
Mazan: Der reizvolle Ort besitzt eine Kirche aus dem 12. Jh. Auf dem Friedhof stehen 62 gallo-römische Sarkophage.
Ménerbes: Das sehr reizvolle Dorf liegt auf einem Felsvorsprung und wird von seiner Burgruine überragt. Die Kirche stammt aus dem 14. Jh. Am Fuße des Ortes liegt das Schloss Le Castelet aus dem 16. Jh.
Méthamis: Die romanische Kirche St-Pierre-et-St-Paul des reizvollen Ortes stammt aus dem 12. Jh.
Mirabeau: Über dem reizvollen Ort mit mittelalterlichem Charakter thront das Schloss aus dem 17. Jh. Die Kirche wurde im 12. Jh. erbaut.
Mondragon: Reizvoller Ort mit Ruinen einer Burg aus dem 12. Jh.
Monieux: Das malerisch über der Nesque gelegene Dorf besitzt schöne mittelalterliche Häuser und wird von einem großen Turm (12. Jh.) beherrscht.
Monteux: Der Cleméntine-Turm ist der Rest einer Burg aus dem 12. Jh. Zwei Tore der Stadtmauer aus dem 14. Jh. sind noch erhalten.
Montfavet: Der Ort liegt östlich von Avignon und besitzt eine interessante Wehrkirche aus dem 14. Jh. Die Altäre stammen ebenfalls aus dem 14. Jh.
Mornas: Das reizvolle Dorf wird von der Ruine einer Festung aus dem 12. Jh. überragt. Die Kirche Notre-Dame-du-Val-Romigier stammt aus dem 11./12. Jh.
Mourre Nègre: Mit 1125 m der höchste Berg im Luberon. Vom Gipfel genießt man einen herrlichen Rundblick.
Gorges de la Nesque: Sehenswerte Schlucht. Vom Belvédère de Castellaras in 734 m Höhe genießt man eine prächtige Aussicht auf die Schlucht und den zerklüfteten Rocher (Felsen) du Cire.
Chapelle Notre-Dame-d'Aubune: Die sehenswerte, romanische Kapelle aus dem 12. Jh. besitzt einen eleganten Glockenturm.
Sanctuaire Notre-Dame-de-Grâce: Die 2 km westlich von Rochefort-du-Gard gelegene Kirche wurde anstelle eines 798 gegründeten Priorats erbaut, im 18. Jh. teilweise zerstört und im 19. Jh. restauriert.
Oppède-le-Vieux: Das alte, malerische Bergdorf liegt terrassenförmig an einem Felsen. Es war lange Zeit unbewohnt und verfiel. Einige Künstler haben das Dorf wieder zum Leben erweckt. Viele Häuser wurden restauriert. Die ältesten Teile der Kirche stammen aus dem 13. Jh. Hinter der Burgruine hat man eine schöne Aussicht.
Orange: 28.889 Einwohner (2006). Das römische Theater aus dem 1. Jh. n. Chr. gilt als eines der besterhaltenen der Welt. Heute fasst es ca. 7000 Zuschauer. Der Triumphbogen entstand um 20 v. Chr. und ist 22 m hoch und 21 m breit. Zu empfehlen ist auch ein Bummel durch die schöne Altstadt.

Das römische Theater in Orange
Belvédère du Paty: Vom Aussichtspunkt südlich von Vaison-la-Romaine hat man einen herrlichen Blick auf den Ort Crillon--le-Brave und auf den Mont Ventoux.
Pernes-les-Fontaines: 10.170 Einwohner (1999). Die Porte de Villeneuve war Teil der Stadtmauer aus dem 16. Jh. Der Tour Ferrande wurde im 13. Jh. erbaut. Der Uhrturm war Teil einer Burg. Die Porte Notre-Dame stammt aus dem 16. Jh. Die ältesten Teile der Kirche Notre-Dame-de-Nazareth stammen aus dem 11. Jh. Das Rathaus ist in einem ehemaligen Stadtpalais aus dem 17. Jh. untergebracht.
Pertuis: 17.823 Einwohner (1999). Der Tour St-Jacques stammt aus dem 14. Jh., der Uhrturm aus dem 13. Jh. Die Kirche Saint-Nicolas wurde im 16. Jh. erbaut.
Pont Julien: Die dreibögige Brücke über den Coulon ist ca. 70 m lang und wurde im Jahre 3 v. Chr. erbaut.
Reilhanette: Über dem malerischen Dorf erhebt sich eine Burgruine aus dem 12. Jh.
Gorges du Régalon: Eine Wanderung durch das ausgetrocknete Bachbett ist empfehlenswert. Die senkrecht aufragenden Felswände stehen teilweise nur einen Meter auseinander. Bei starkem Regen nicht empfehlenswert!
Richerenches: Der kleine, reizvolle Ort besitzt noch seine Stadtmauer mit vier Türmen.
Roussillon: In den malerischen Gassen des kleinen, reizvollen Ortes stehen ockerfarbene Häuser. Am Ortsrand kann man eine Wanderung durch die Ockerbrüche machen.

Das malerische Roussillon mit seinen ockerfarbenen Häusern

Es lohnt sich eine Wanderung durch die Ockerbrüche von Roussillon
wird fortgesetzt!

